1. Der Fenstermanager OpenBox

Der in Starbuntu verwendete Fenstermanager OpenBox zeichnet sich durch Geschwindigkeit, Schlichtheit, Bedienerfreundlichkeit und eine außerordentliche Stabilität aus. Die Fenster lassen sich anhand sog. themes dem individuellen Geschmack anpassen.

Die Konfigurationsdateien von OpenBox finden sich lokal in ~/.config/openbox und global in /etc/xdg/openbox:

OpenBox stellt kein eigenes Panel zur Verfügung. Dafür kommt in Starbuntu das Panel Tint2 zur Anwendung, für das ein geeignetes Standalone-Appmenu für Starbuntu geschrieben wurde. Mit Ausnahme der fensterspezifischen Tastenkombinationen von OpenBox lässt Starbuntu alle weiteren Tastenkombinationen von xbindkeys umsetzen und von der eigenen Applikation xbindings verwalten.

Da OpenBox weder das Platzieren noch das Kacheln von Fenstern anbietet, wurden die Starbuntu-Programme center-windows und orient-act-win entwickelt. Das Programm center-windows wird zu Sitzungsbeginn automatisch als Daemon gestartet und zentriert jedes sich öffnende Fenster. Das Programm orient-act-win ermöglicht das Platzieren eines Fensters in der Bildschirm- oder Randmitte oder in einer Ecke des Bildschirms und unterstützt außerdem das Kacheln von Fenstern. Ein weiteres komplexeres Starbuntu-Programm zum Platzieren von Fenstern ist place-active-window. Näheres zu diesem Programm s. hier.

Das Handbuch von OpenBox lässt sich im Terminal mit man openbox oder auch hier anzeigen. Im Internet findet man zu OpenBox ausführliche Informationen auf der Seite http://openbox.org/.

 

                 

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© 2022 Peter Starfinger